Der Schaden eines einzigen Wochenendes liegt meist im Tausenderbereich. Entscheidend ist, wann Sie davon erfahren.
Eine gehackte Telefonanlage ist der häufigste Weg, auf dem ein Unternehmen bei der Telefonie unerwartet Geld verliert. Der Angreifer findet eine Nebenstelle mit schwachem Passwort oder ein schlecht gesichertes SIP-Konto und ruft über Ihre Anlage Premium- und Satellitennummern an, an deren Erlös er beteiligt ist. Er tut es nachts und an Feiertagen, damit es möglichst lange niemand bemerkt. Ihr Provider stellt Ihnen diese Gespräche in Rechnung – sie wurden über Ihre Anlage geführt.
Die Anlage tut, wofür sie da ist – sie vermittelt Gespräche. Hat der Angreifer gültige Zugangsdaten, ist das Gespräch aus ihrer Sicht legitim. Die Grundlage der Abwehr liegt deshalb in der Anlage: starke Passwörter, gesperrte Auslandsgespräche dort, wo sie niemand braucht, eingeschränkte Telefonie außerhalb der Arbeitszeit, gesperrte Vorwahlen. Das erschwert Angriffe allerdings nur. Die zweite Ebene ist die Überwachung dessen, was die Anlage tatsächlich verlässt – und das ist die Aufgabe einer Gebührenerfassung, die jedes Gespräch sieht und seinen Preis kennt.
Die E-Mail kommt binnen Minuten und enthält die Nebenstelle, die gewählten Nummern, den Betrag und einen Link direkt zu diesen Gesprächen. Reagiert niemand, erinnert das Programm nach einer halben Stunde und danach alle zwei Stunden – nicht jede Minute, denn Warnungen, die nerven, schaltet man ab. Ist das Gespräch in Ordnung, klicken Sie auf „Das ist in Ordnung“, und Tarifon merkt sich die Ausnahme. Der Schutz ist ohne Aufpreis Teil des Programms, und es muss nichts eingerichtet werden.
Es unterbricht kein laufendes Gespräch und ist kein Gateway zwischen Ihnen und dem Provider. Bei Yeastar P-Series und 3CX V20 sperrt es die verdächtige Nebenstelle jedoch automatisch direkt in der Anlage – von ihr gehen keine weiteren Gespräche mehr ab, bis Sie sie entsperren. Der Unterschied, ob Sie vom Missbrauch nach Minuten oder erst aus der Rechnung erfahren, ist in der Regel ein vierstelliger Betrag.
Die E-Mail kommt binnen Minuten nach dem Gespräch, das die Regel ausgelöst hat, und enthält Nebenstelle, gewählte Nummern, Betrag und einen Link direkt zu diesen Gesprächen.
Nein. Die sechs Regeln sind ab dem ersten Start aktiv, und der Schutz ist ohne Aufpreis Teil des Programms; Betragsgrenzen und die Liste riskanter Vorwahlen können Sie anpassen.
Nein. Tarifon unterbricht keine Gespräche und ist kein Gateway zwischen Ihnen und dem Provider – es beobachtet, was die Anlage verlässt, und warnt Sie. Bei Yeastar P-Series und 3CX V20 sperrt es jedoch die verdächtige Nebenstelle, sodass von ihr kein weiteres Gespräch mehr abgeht.
Sie klicken auf „Das ist in Ordnung“, und Tarifon merkt sich die Ausnahme. Solange niemand reagiert, erinnert es nach einer halben Stunde und danach alle zwei Stunden.
Mit allen, aus denen Tarifon Gespräche sammelt – 3CX, FreePBX und Asterisk, Yeastar P-Series, Grandstream UCM sowie Avaya IP Office. Einzelheiten stehen auf den Seiten der jeweiligen Anlagen.
Die Vollversion, ohne Kreditkarte. Nach Ablauf der Testphase erfasst das Programm weiter Gespräche – nach dem Lizenzkauf geht keine Historie verloren.
Übersicht zum Schutz vor Anlagenmissbrauch herunterladen (PDF)