3CX zeigt Anzahl und Dauer der Gespräche. Was sie nach Ihrem Providertarif gekostet haben, zeigt sie nicht.
3CX ist eine ausgezeichnete Telefonanlage, doch ihre Gesprächsberichte haben eine Lücke: Sie kennen den Tarif Ihres Providers nicht. Sie zeigen Anzahl und Dauer der Gespräche, nicht deren Kosten. Wenn Sie wissen müssen, welche Nebenstelle wie viel verbraucht hat, die Telefonkosten auf Kostenstellen verteilen oder Privatgespräche der Mitarbeiter trennen wollen, brauchen Sie eine Gebührenerfassung. Tarifon ist eine Gebührenerfassung für 3CX, die auf einem normalen PC in Ihrem Unternehmen läuft und in zehn Minuten einsatzbereit ist.
Tarifon unterstützt 3CX V20 auf zwei Wegen. Über XAPI (diese Schnittstelle gibt es nur in der AI Edition, Lizenz 8SC+, früher Enterprise) holt es die Gespräche selbst und lädt zugleich die Liste der Nebenstellen. Über den CDR-Socket, den alle Editionen haben – auch bei 3CX gehostete Instanzen –, empfängt es Gesprächsdatensätze in Echtzeit: Tarifon öffnet entweder einen Port, an den die Anlage sendet, oder verbindet sich selbst mit der Anlage. Nichts wird von Hand übertragen, und Sie kaufen kein Zusatzmodul für 3CX.
Bei XAPI muss der API-Client die Rolle System Owner haben – die Rolle System Admin hat kein Recht auf die Gesprächshistorie, und die Auswertung bliebe leer.
Sie haben noch kein 3CX? Kostenlos herunterladen.
Sie möchten das nicht selbst einrichten? Wir verbinden uns per Fernzugriff und richten Tarifon gemeinsam mit Ihnen ein – schreiben Sie an info@tarifon.eu.
Ja, über den CDR-Socket, den jede 3CX-Edition hat. XAPI ist der bequemere Weg – zwingend nötig ist sie nur für das automatische Sperren einer Nebenstelle bei Missbrauch.
Ja, bei Anbindung über XAPI. Tarifon legt in 3CX eine eigene Outbound Rule vom Typ „Block calls“ ganz oben in der Liste an, sodass von der verdächtigen Nebenstelle kein weiteres Gespräch mehr abgehen kann; Notrufnummern sind davon nicht betroffen. Sie entsperren die Nebenstelle mit einem Klick in Tarifon. Über den CDR-Socket kann Tarifon die Anlage nicht verändern – dann kommt nur die Warnung per E-Mail.
Ja. Die Anlage sendet die Datensätze an Adresse und Port des Rechners mit Tarifon, dieser muss also aus dem Internet erreichbar sein – öffentliche IP und Portweiterleitung im Router, beschränkt auf die IP-Adresse der Anlage.
Ja – im Assistenten stellen Sie „Zeitangaben der Anlage sind in“ auf „UTC“. Wenn Sie es vergessen, meldet Tarifon die Abweichung nach dem ersten Gespräch von selbst.
Über XAPI importiert Tarifon fehlende Gespräche nach, sobald die Verbindung wieder steht. Über den CDR-Socket sendet die Anlage einen Datensatz nur im Moment des Gesprächsendes und liefert ihn nicht erneut – Gespräche aus der Ausfallzeit sind verloren. Tarifon verbindet sich automatisch neu und zeigt in der Kopfzeile, für welchen Zeitraum Gespräche fehlen können. Lassen Sie Tarifon deshalb dauerhaft laufen.
Dauerlizenz ab 249 € für bis zu 24 Nebenstellen, ohne Monatsgebühren; 30 Tage kostenlos in der Vollversion.
Die Vollversion, ohne Kreditkarte. Nach Ablauf der Testphase erfasst das Programm weiter Gespräche – nach dem Lizenzkauf geht keine Historie verloren.