Der Nachweis des Providers zeigt Amtsleitungen, nicht Nebenstellen. Die Anlage weiß, wer telefoniert hat.
Die meisten Firmen dulden Privatgespräche vom Diensttelefon, wollen aber den Überblick behalten und bei größeren Beträgen vom Lohn abziehen. Das Problem: Der Einzelverbindungsnachweis des Providers zeigt nur Amtsleitungen, nicht Nebenstellen, und eingehende Gespräche fehlen ganz. Eine Gebührenerfassung sieht jedes Gespräch aus der Anlage samt Nebenstelle und Namen desjenigen, der es geführt hat.
Die Einführung technischer Einrichtungen, die geeignet sind, das Verhalten oder die Leistung der Beschäftigten zu überwachen, unterliegt nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG der Mitbestimmung des Betriebsrats; für die Verarbeitung der Beschäftigtendaten gilt zusätzlich § 26 BDSG. Praktisch heißt das: Regeln Sie die Gesprächserfassung in einer Betriebsvereinbarung, informieren Sie die Beschäftigten vorab – und nutzen Sie die Maskierung der letzten Ziffern, die Tarifon mitbringt.
Tarifon erleichtert das, weil es nur mit Metadaten des Gesprächs arbeitet – Nummer, Zeit, Dauer, Preis – nie mit dem Inhalt; es zeichnet nichts auf. Die Daten bleiben auf Ihrem Rechner, das Programm unterstützt Aufbewahrungsfristen und das Löschen von Datensätzen, sensible Nebenstellen lassen sich als diskret (maskierte Nummer) oder verborgen einstellen, und zur Lizenz gehört ein Muster für den Auftragsverarbeitungsvertrag. Das ist eine Information, keine Rechtsberatung – lassen Sie den konkreten Wortlaut prüfen.
Ja für 3CX, FreePBX und Asterisk, Yeastar P-Series, Grandstream UCM und über einen SMDR-Ausgang auch für weitere Anlagen. Einzelheiten stehen auf den Seiten der jeweiligen Anlagen.
Nein. Es arbeitet nur mit Metadaten – Nummer, Zeit, Dauer und Preis des Gesprächs. Ton wird nie aufgezeichnet.
Ja. Die Einführung unterliegt der Mitbestimmung des Betriebsrats (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG), und die Beschäftigten sind vorab zu informieren. Regeln Sie die Erfassung am besten in einer Betriebsvereinbarung.
Der Mitarbeiter selbst im Browser oder ein Administrator für ihn. Die Kennzeichnung ist ein Klick und erfordert keine Installation.
Als separate Monatsaufstellung der Privatgespräche je Mitarbeiter, die sich per E-Mail versenden und nach Excel exportieren lässt.
Ja. Einer Nebenstelle lässt sich eine Vertraulichkeitsstufe geben: diskret (die Gespräche sind sichtbar, die gewählte Nummer ist maskiert) oder verborgen (sie erscheint nicht in der Liste, zählt aber in die Abteilungssumme).
Dasselbe Prinzip wie bei Privatgesprächen gilt für Firmen, die Nebenstellen ihrer Telefonanlage vermieten: Für jeden Mieter (jede Abteilung) legen Sie einen Aufschlag oder einen eigenen Verkaufstarif fest, und Tarifon führt Kosten und berechneten Preis nebeneinander. Der Mieter erhält eine Monatsauswertung mit dem berechneten Preis; Sie sehen, was Sie die Gespräche wirklich gekostet haben.
Die Vollversion, ohne Kreditkarte. Nach Ablauf des Tests sammelt das Programm weiter Gespräche – nach dem Lizenzkauf geht keine Historie verloren.